Marcel Reich Ranicki hat Recht -
Marcel Reich-Ranicki hat vollkommen Recht. Das deutsche Fernsehen ist ein Verbrechen. In dieser einzigartigen Dokumentation kommen zum ersten Mal Täter und Opfer zu Wort und entlarven das perfide TV-System.
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Marcel Reich-Ranicki hat vollkommen Recht. Das deutsche Fernsehen ist ein Verbrechen. In dieser einzigartigen Dokumentation kommen zum ersten Mal Täter und Opfer zu Wort und entlarven das perfide TV-System.
der Literaturkritiker, Publizist und – laut dem Magazin “Cicero”, 05/2007- 5. einflussreichste deutschsprachige Intellektuelle über sein Leben und “Mein Leben”, die (im weitesten Sinne) Verfilmung seiner Autobiographie. Quelle: Das Erste am 06.04.2009
Biographie Marcel Reich-Ranicki wurde am 2. Juli 1920 in Włocławek an der Weichsel als drittes Kind des Fabrikbesitzers David Reich und dessen Ehefrau Helene Reich geboren. Anders als seine Geschwister Alexander Herbert (1911 1943) und Gerda (1907 2006) besuchte er die deutsche Schule von Włocławek. Seine Jugend verbrachte er in Berlin, wo er auch am Fichte-Gymnasium sein Abitur machte. Im Herbst 1938 wurde er verhaftet und nach Polen ausgewiesen. Seine große Liebe und spätere Ehefrau Teofila Langnas (geboren am 12. März 1920) lernte er in Warschau kennen. Nach der Zwangsumsiedlung ins Warschauer Ghetto im Jahr 1940 heirateten sie. Zu dieser Zeit arbeitete Reich-Ranicki als Übersetzer, weswegen er und seine Frau von der Deportation ins Vernichtungslager Treblinka verschont wurden. Zudem schrieb er unter dem Pseudonym Wiktor Hart Konzertrezensionen für die Ghettozeitung “Gazeta Żydowska”. Am 3. Februar 1943 konnten Marcel Reich-Ranicki und seine Frau Teofila Reich-Ranicki aus dem Warschauer Ghetto flüchten und fanden bis Ende September 1944 bei der Familie Gawin Unterschlupf. 1948 wurde er unter dem Namen “Marceli Ranicki” zum Vize-Konsul an der polnischen Botschaft in London, wo er zuständig war für die Rückführung polnischer Emigranten. In London wurde am 30. Dezember 1948 sein Sohn Andrew Ranicki geboren. Ende 1949 kehrte Reich-Ranicki auf eigenen Wunsch hin nach Warschau zurück. 1950 wurde Reich-Ranicki Lektor für deutsche Literatur in einem großen Warschauer …
Prof. Marcel Reich-Ranickis Reaktion auf die Verleihung des Ehrenpreises der Stifter im Rahmen der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2008 in Köln
Marcel Reich-Ranicki lehnt deutschen Fernsehpreis ab Man kann von diesem Mann halten was man will, in diesem Ausschnitt allerdings beweist er wahre Größe. Nicht nur weil er (wie ich finde) zurecht das Niveau dieser Preisverleihung und der deutschen Fernsehlandschaft kritisiert, sondern weil er sich von denjenigen abgrenzt, die sich (zumeist) auch noch ungemein viel darauf einbilden für diesen Schrott verantwortlich zu sein. Fernsehmenschen strotzen nicht selten vor überhöhtem Selbwußtsein. (Sicherlich kann man diese Eigenschaft dem Herrn Ranicki auch nicht ganz abstreiten). aufgenommen am 12.10.2008
Nero Corleone: Eine Katzengeschichte
Als kompromissloser Kritiker wurde er berühmt. Sein leichtes Lispeln und seine durchdringende Stimme wurden zu Markenzeichen, genauso wie sein wild durch die Luft fuchtelnder Zeigefinger. In seinem Urteil lag und liegt Gedeih oder Verderb für Generationen deutscher Schriftsteller. Mit Inbrunst kann der “Literaturpapst” ein Werk verreißen und vernichten, doch wenn etwas ihn berührt, ein literarisches Werk ihn überzeugt, ist Marcel Reich-Ranicki auch in seiner Begeisterung nicht aufzuhalten. Ausschnitt aus der Sendung vom 07.04.2009