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1. Auf, auf, mein Herz, mit Freuden, Nimm wahr, was heut’ geschieht! Wie kommt nach großem Leiden Nun ein so großes Licht! Mein Heiland war gelegt Da, wo man uns hinträgt, Wenn von uns unser Geist Gen Himmel ist gereist. 2. Er war ins Grab gesenket, Der Feind trieb groß Geschrei. Eh’ er’s vermeint und denket Ist Christus wieder frei Und ruft: Viktoria! Schwingt fröhlich hier und da Sein Fähnlein als ein Held, Der Feld und Mut behält. 3. Das ist mir anzuschauen Ein rechtes Freudenspiel; Nun soll mir nicht mehr grauen Vor allem, was mir will Entnehmen meinen Mut Zusamt dem edlen Gut, So mir durch Jesum Christ Aus Lieb’ erworben ist. Die Osternacht, die Nacht nach Karsamstag zum Ostersonntag, ist im Liturgischen Jahr der christlichen Konfessionen die „Nacht der Nächte”: eine Nacht der Wache zum Gedenken der Auferstehung Jesu Christi von den Toten und damit die Nacht des Durchgangs aus dem Tod ins Leben. In den Kirchen Mitteleuropa wird der Karsamstag eher still begangen, mündet aber in den feierlichen Gottesdienst der Osternacht. Er beginnt bei den Katholiken meist zwischen 20 und 23 Uhr, bei den Evangelischen findet die Feier überwiegend am Vormittag des Ostersonntags statt, aber in vielen Gemeinden in der Nacht. In manchen Pfarrgemeinden beginnt die Feier nicht abends oder nachts, sondern vor der Morgendämmerung — wie es aus den Evangelien hervorgeht — und endet mit einem gemeinsamen, festlichen Frühstück. Die Osternachtfeier in den evangelisch-lutherischen Kirchen ist …