Hell’s Angel: Mein Leben
Hell’s Angel: Mein Leben
Selbst heute noch springen die Fahndungscomputer der Polizei automatisch an, wenn größere Gruppen gesichtet werden und eine seltsame Mischung aus Angst und Bewunderung greift um sich beim Gedröhn ihrer Maschinen. Dass hier nicht die Rede ist von den musikalischen Busreisen der Fischer-Chöre rund um den Bodensee, machen schon erste Fotos des Buches klar: Bärtige, muskelbepackte Gestalten, die Namen tragen wie Cisco, Clean Cut und Norton Bob. Zusammen mit ihren Accessoires — Sonnenbrille, S
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(out of 43 reviews)
List Price: EUR 8,95
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August 30th, 2010 at 2:10 pm
Review by for Hell’s Angel: Mein Leben
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Gleich vorneweg: die Übersetzung ist beileibe nicht das Gelbe vom Ei!!! Wer es sich zutraut, das Buch auf Englisch zu lesen, dem sei dies wärmstens empfohlen! Zugegeben, es ist wohl nicht einfach, den Straßen-Slang zu übersetzen aber ein bisschen besser wäre es vielleicht doch möglich gewesen.
Dieses Buch geht keinesfalls als literarisch wertvoll durch, dennoch sollte man es gelesen haben da es eine völlig andere Sicht der Dinge vermittelt – nicht die “bösen Hells Angels” sondern das Lebensgefühl dieser Subkultur.
Einige Stellen dieses Buches regen zu Überlegungen an, inwieweit die Presse es schafft, Menschen bzw. deren Meinungen zu manipulieren und wie häufig es wohl vorkommt, dass die Medien nur sehr einseitig berichten. Ganz aus dem Nichts kommen die Pressemeldungen über die Machenschaften der Hells Angels sicher nicht, keine Frage. Dennoch ist es manchmal vielleicht angebracht, nicht sofort alles fraglos hinzunehmen. Als nicht-Biker ohne jegliche Kontakte zu dieser Subkultur war es für mich auf jeden Fall hochinteressant, dieses Buch zu lesen. Aber wie gesagt – besser die englische Originalfassung kaufen!
August 30th, 2010 at 2:25 pm
Review by for Hell’s Angel: Mein Leben
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Ersteinmal muss ich sagen, dass mir die Gestaltung (Umschlag + Layout) sehr gefallen hat. Leider hielt der Inhalt nicht was die Verpackung versprach. Vielleicht musste Herr Barger sich unter Rücksichtnahme auf seine Organisation mit Details etwas zurückhalten. So drastisch wie es der Klappentext versprach war die Schilderung dieses bewegten Lebens dann doch nicht. Irgendwie ist das Buch ein kleines bisschen zu oberflächlich geraten. Eine Bikerparty hier, eine Kneipenschlägerei da. Alles mal eben angekratzt und ohne echte Spannung geschildert. Schade, das ein so faszinierendes Leben so eintönig geschildert werden kann.
August 30th, 2010 at 2:42 pm
Review by for Hell’s Angel: Mein Leben
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Die Zeit der Gründung eines Motorrad-Clubs, als man noch nicht alle 100 Meter die Hand heben mußte um einen entgegenkommenden zu grüßen. Hier wird von der wilden bzw. schweren Zeit ausführlich berichtet. Leicht und verständlich zu lesen, mit einem leicht brutalen “Touch”. Ein Buch, das auf alle Fälle jedem Biker zu empfehlen ist. Einzig und alleine die Gliederung hätte man besser gestalten können. Es ist nicht unbedingt notwendig in jedem Kapitel mit den Fünfzigern zu beginnen, stiftet nur Verwirrung. Nur diese Tatsache hat dem Buch, meiner Meinung nach, den fünften Stern gekostet.
August 30th, 2010 at 3:10 pm
Review by for Hell’s Angel: Mein Leben
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…hat Sonny Barger wohl geschrieben, die dunklen Seiten der Angels vermisse ich in dem Buch. Im Vordergrund steht bei ihm die unzertrennliche Gemeinschaft des Motorrad-Clubs und der Spaß am fahren. Auch ohne Vorwissen über die Hell’s Angels kann man erahnen, daß die Story unvollständig ist. Ein großer Teil des Buches handelt nämlich nur davon, wie seine Clubleute erschossen werden oder sich gegenseitig umbringen. Ganz unschuldig, wie Barger sie darstellt, sind sie wohl dann doch nicht. Die Geschichten sind irgendwann langweilig, weil sich das meiste wiederholt.
Fazit: Ein beschönigendes Buch ohne viel Spannung. Für einen Überblick über die historischen Daten reicht es.
August 30th, 2010 at 3:57 pm
Review by tom l. for Hell’s Angel: Mein Leben
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Liebe Biker Gemeinde und Sympathisanten, Freebiker und alles was auf zwei Rädern so unterwegs ist.
Erstmal im Allgemeinen: Motorradfahren hat nix, aber auch gar nix mit Drogen-,Waffen oder gar Frauenhandel zu tun. Organisierte Kriminalität mit Schutzgelderpressungen etc., das Durchsetzen von Territorialansprüchen mit Waffengewalt und/oder andere Straftaten quer durch sämtliche Gesetzestexte ebenfalls nicht.
Motorradfahren als “Philosophie zu leben” braucht das nicht. Jeder der das Motorradfahren ernsthaft oder weniger ernsthaft betreibt weiß das. Die Welt mit dem Motorrad zu “erfahren” ist eine ganz “eigene” Sache. Hier haben sich im Buch beschriebene Kriminelle (die HA’s)ein Statussymbol gesucht. Durch Zufall wurden es Bikes.
Mit Verlaub, ich finde dieses Buch sowie auch Teile der Rezensionen sehr verharmlosend. Das Buch ist weder unterhaltsam noch interessant. Ich finde es sehr schade wie blauäugig und blind manche von uns diesem sogenannten “Mythos” anhängen und ihm nacheifern. Vielen ist scheinbar gar nicht bewusst was sie da tun.
Wer dieses Buch als Pflichtlektüre bezeichnet, oder Kritik als “lächerlich” ansieht sollte sich einfach mal kritisch hinterfragen “welcher Philosophie” er da anhängt. Und wer wie okrist77 in seiner Rezension behauptet “das nur ein Angel weis was es heißt die Mißachtung der Gesellschaft zu ertragen” hat nix, aber auch wirklich gar nichts begriffen. Wer hier wen ablehnt ist bei der “Selbsttitulierung” Gesetzloser wohl offensichtlich. Wer sich “seine Freiheit” nimmt ohne die des/der Anderen zu respektieren, braucht sich nicht wundern wenn er in “seiner Freiheit” beschnitten wird und Grenzen aufgezeigt bekommt.
Einer der Rezensenten hat sich gewundert wieso dieses Buch überhaupt einen Verleger fand. Da hat er recht. Allerdings bieten die abgedruckten “Ansichten” aus der HA-Welt auch die Möglichkeit sie “ad absurdum” führen zu können. Was eigentlich noch wichtiger ist.
Den eines ist klar: Gemeinschaft, Respekt und Toleranz ist anders.
Für alle anderen Biker, MCler, MFler oder die die einfach nur Lust auf Mopedfahren haben:
Allzeit ne handbreit Gummi unterm Kiel.